Freitag, 11. November 2016

Zivilisiertheit als Krankheit?

ADHS, Borderline, bipolare Störungen sowie Schizophrenie sind weit verbreitete Krankheiten. Mehr Menschen leiden darunter als man denkt.

Bei der Suche nach der Ursache wurde man bislang nicht wirklich fündig und es ist fraglich, ob diese Krankheiten mit der Anpassung an unsere Umwelt geschehen oder ob diese genetisch veranlagten Menschen zum Verhängnis werden.

Obwohl man die Ursache dafür bislang nicht fand, findet man, weit zurück verfolgt, bereits Ursprünge bei den Urvölkern Amerikas, welche aufgrund ihrer Unzivilisiertheit weitaus weniger auffallen. Erst seit ungefähr den 80er Jahren gibt es klinische Studien, die beweisen, dass unsere Vorfahren diese unter verschiedenen Namen publizierten Syndrome wohl an uns weiter gegeben haben.

Die Frage stellt sich, ob Zivilisation neuerdings ebenfalls als Krankheitsbild, ja, gar als Wahn unserer heutigen Gesellschaft, betrachtet werden kann. Klinische Studien dazu sind bislang leider unbekannt.


So ungefähr sinngemäss aus meiner Recherche zu diesem Thema. Das ist echt krass. Das mit den Urvölkern stand tatsächlich so sinngemäss geschrieben und ich musste schmunzeln, denn darwinistisch gesehen ist hier scheinbar eine Evolution im Gange. Es gibt mittlerweile zu viele Menschen mit "Anpassungsschwierigkeiten" an unsere Gesellschaft, als dass dies weiterhin ignoriert werden kann. Wenn man heute betrachtet, dass es zwar nach wie vor eine Minderheit ist, Dunkelziffer ausgenommen, die von psychischen sowie geistigen Beeinträchtigungen betroffen ist, ist es trotz dieser "geringen" Anzahl ein zu hoher Wert, als dass dies als "evolutionionärer Fehltritt" oder als "Missbildung" betrachtet werden kann. Können wir letztendlich von "Behinderten" lernen? Oder von "psychisch Kranken"? Ich lese gerade mit Genuss das Buch "Ich hasse dich - verlass mich nicht" von Jerold J. Kreisman und Hal Straus, das mir eine gute Freundin freundlicherweise ausgeliehen hat und merke gerade, wie ich mich hyperfokussiert auf die Thematik ADHS, Borderline und co. eingestellt habe, um mehr und tieferes über diese Syndrome heraus zu finden. Das mit den Ureinwohnern Amerikas ist mir geblieben. Und obwohl dieser Text unvollständig erscheint, verlasse ich diesen jetzt und lasse die Frage im Raum stehen, ob WIR, die offiziell diagnostiziert sind, nicht einfach an Anpassungsschwierigkeiten leiden, oder ist es das, was wir Zivilisation nennen, das uns "krank" erscheinen lässt? Es muss doch für irgend etwas nützlich sein, unter gewissen Syndromen zu leiden. Evolutionstheoretisch gesehen macht es einfach keinen Sinn, an Symptomen zu leiden, ohne dass es für unsere Entwicklung etwas brächte. Also, ich möchte es gerne so auslegen, ich möchte gerne, dass meine Idealisierung wenigstens ein kleines Bisschen mit der Realität abgleichbar wird und in mir selbst zu einer grösseren Akzeptanz heranreift und das Defizit nicht mehr als Defizit, sondern als etwas kostbares und wertvolles erscheinen lässt. Nein, nicht erscheinen, sondern dass dieses Defizit zu etwas kostbarem wird.

Freitag, 26. November 2010

Wenn Wunder geschehen

Wo in meinem Leben der Rote Faden anfängt, der mich überhaupt dazu gebracht hat, tiefer in den Kaninchenbau vorzudringen, als ich mir selbst je erträumt hätte, weiss ich nicht mehr genau. Und lange waren von all dem, was ich in meiner Vergangenheit erlebte, nur Fetzen vorhanden, als hätte jemand das ganze Puzzle in x Stücke zerlegt.

Eigentlich ist es mir erst hier und heute möglich, mein Leben tatsächlich zu rekapitulieren, weil aus heutiger Sicht das alles für mich normal ist, ich jedoch die "Normalität", die jenseits meiner Welt ist und war, damals nicht verstand.

Man sagt, der Mensch habe verschiedene Stufen der Entwicklung. Das Allererste, dass sich sichtbar entwickelt, ist der Körper. Alles, was Materie ist, hat Körper, ist Körper, wird als Körper wahr genommen. Dann beginnen sich auch mentale und emotionale Konzepte zu bilden wie Glaubenssätze oder Erinnerungen, aufgrund derer sich Ereignisse in unserem Leben realisieren, die uns entweder von Nutzen sind oder nicht.

Und zuletzt gibt es die spirituelle Ebene. Eine klare Definition von Spiritualität könnte "Religion" sein, oder unsere Beziehung zu uns selbst und "Gott", dem Alles, dem Universum, dem Sein, etc. Alles, was mit der geistigen Ebene zu tun hat, angefangen beim Atem, ist Spiritualität.

Esoterik und Spiritualität sind zwei paar Schuhe. Dass der Name Esoterik oftmals negativ behaftet ist, liegt wohl daran, dass es tatsächlich viel Schund gibt in der Literatur. Im Eigentlichen heisst Esoterik "Geheimlehre". Und tatsächlich weiss man hier von geschichtlichen Ereignissen wie der Bibliothek von Alexandrien, die dem Christentum weichen musste und niedergebrannt wurde, weil sie Wissen enthielt, dass der Masse vorenthalten werden sollte sowie die Verfolgung und Verbrennung von Leuten, die Wissen weiter gaben, wie man sein Leben besser gestalten konnte. Daraufhin wich die eigentliche Geheimlehre der Machtpolitik, intuitives Wissen wich dem logischen Denken, was widerum zu einer starken, linkshirnigen Gesellschaft führte.

Dennoch, seit einiger Zeit wird dieses Wissen wieder zugänglich, teils Bücher tauchen auf, die darüber berichten, und immer mehr Menschen merken, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt und kommen langsam aus der Opfer-/Täter-Mentalität heraus, übernehmen Verantwortung für ihr Leben.

Und genau hier möchte ich gerne ansetzen mit der Erzählung über mich selbst: Da ich reformiert war, war es üblich, vor meiner Konfirmation eine gewisse Anzahl Gottesdienste zu besuchen. Damals war ich motiviert, freute mich auf die Konfirmation und mein Leben. Irgendwie schaffte man es, mich als Kind umzuprogrammieren. Ich hatte eine solche Abneigung gegen die Kirche und spürte, dass mit den Predigten irgend etwas nicht stimmen konnte.

Eines Tages ging ich eine sehr intensive und tolle Brieffreundschaft mit einem Mädchen aus Deutschland ein, mit welcher ich ab und zu auch telefonierte. Sie erzählte mir davon, bei einer religiösen Gemeinschaft mit zu machen und sich dort eines Tages taufen zu lassen. Weil ich geschockt war darüber, machte ich mich auf die Suche, las jenste religiöse Schriften durch vom Hinduismus bis zum heutigen Christentum und sogar Sektentum, fragte intuitiv nach Antworten und erhielt klare Botschaften. Mein Gefühl trügte mich nicht. Was ich als Kind schon wahr nahm, schien sich zu bestätigen.

Der Wahre Wendepunkt aber in meinem Leben kam, als ich erfuhr, dass mein Gehirn tagsüber in einem Zustand nahe des Schlafes war, d.h. es war kein Wunder, war ich in der Nacht hoch-aktiv und kreativ und zeichnete, komponierte, schrieb meine Gedichte vor allem in der Nacht. Das war nicht das Einzige. Ich war in der Lage, Stimmungen klar wahr zu nehmen und hielt sie für meine Eigenen.

Das kam dann auch so weit, dass ich Ereignisse, die sich in der Welt taten, spürte und klar vor Augen hatte, oft Wochen, bevor sie geschahen. Ganz so geheuer war es mir nie, und ich fragte nach den Hintergründen.

Glaubst Du an Zeitreisen? Die Antwort kam unermüdlich zu mir. In Form eines Ichs, dass damals etwa so jung war wie ich es jetzt bin. Es kam mir fremd vor, und gleichzeitig völlig vertraut. Jedenfalls wusste ich: "Hey, da muss es irgend jemand geben, der Dir eine Antwort auf all diese merkwürdigen Dinge geben kann." Und wie Recht ich hatte.

Als Antwort kam nämlich die Frage: "Welchen Sinn würde es machen, die Zukunft voraus zu sehen und zu fühlen, wenn nicht denjenigen, dass es ein Zeichen ist, dass Du derjenige bist, der sie verändern kann!"

Ich war "baff"... mein Ich aus der Zukunft gab mir Antworten, die ich unmöglich selbst erfunden haben konnte. Woher sollte ich sowas erahnen? Ich hatte ja noch nicht einmal Einfluss auf mein Eigenes Leben, dennoch glaubte ich auch nicht an ein Schicksal, welches uns fest nagelt an einer unveränderbaren Lebensweise.

Es war so ein untrügliches Gefühl, dass mich oft agressiv oder einfach wütend und traurig machte. Warum verstanden das meine Mitmenschen um mich herum nicht? Warum war ich allein mit meinen Gedanken und Gefühlen? Sehen die alle denn nicht, dass es noch mehr gibt als das, was wir sehen?

Schliesslich wollte ich meine Welt begreifen lernen, und befasste mich intensiv mit Psychologie, Träumen sowie unserem Gehirn und deren Funktionen.

Und so kam ich unter anderem auch zur Hypnose-Ausbildung, welche mir hauptsächlich half, gewisse Ressourcen frei zu setzen und überraschenderweise zu erfahren, was die grösste Angst in meinem Leben war und was mich davon abhielt, mich dem Thema Spiritualität und Esoterik wieder zuzuwenden. Erst durch das richtige Bewusstsein konnte ich diesen Druck von mir lösen und wende mich seitdem mit Freuden dem zu, was mir gerade Spass macht. Und das muss beileibe nicht immer Esoterik oder Spiritualität sein.

Für jemand wie mich ist es nicht selbstverständlich, in einem Körper die Welt zu betrachten. Es fühlte ich lange fremd an, es war lange nicht gewöhnlich für mich, mich sportlich zu betätigen, ohne Unfälle zu verursachen. Erst mit der Zeit gab sich das. Und auch das mit den umgedrehten Gehirnströmen klärten wir. Dass sich jedoch erfolgreiche Heiler genau in diesen Frequenzen befinden, wenn sie heilen, stellte sich rasch heraus. Spannend... und überraschend.

In meiner Welt war die Frage nie: "Gibt es sowas wie Wunder überhaupt?" Ich erlebe zur Zeit ständig Wunder. Ich erwarte keine Wunder, doch ich halte sie für möglich. In meiner Welt, schon als Kind, war mir klar, dass alle Krankheiten heilbar sind, besonders, wenn man nicht nur den körperlichen, sondern auch den mentalen, emotionalen und den spirituellen Aspekt hinzu nimmt.

Als ich dieses Jahr an eine Reihe von Seminaren mit der spannenden 2-Punkte-Methode geriet, war es für mich nichts neues, sondern viel mehr ein Ankommen zu Hause. Endlich konnte mal jemand erklären, was ich ständig fühlte. Nämlich, dass da mehr war.

Spiritualität und Esoterik ist nicht wissenschaftlich, noch ist es logisch. Quantenphysik sei Dank sickert vieles von den Forschungen, die zeigen, dass es noch etwas anderes gibt, in die Wissenschaft hinein. Nur... solange, bis tatsächlich alles bewiesen ist, sollten wir nicht warten, und so lange reicht die Zeit nicht.

Auf der gesamten Welt geschehen momentan viele merkwürdige Dinge. Dinge, die zeigen, dass etwas sich verändert. Dinge, die einen klaren Paradigmenwechsel ankündigen. Dinge, die durchaus Angst machen. Je weniger Angst wir haben, desto weniger passiert uns. Und genau jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, los zu lassen.

Ein Zitat aus einem Seminar von Ulrich Kieslich, dem Begründer von Matrix Transformation®, gefällt mir abschliessend ganz besonders. In etwa lautete das so: "Je mehr Ihr Euch bewusst werdet, dass Ihr schlafende Götter seid, und je mehr Ihr in Euch drin verändert, desto mehr verändert sich die Welt um Euch herum. Wir alle, jeder Einzelne, kann etwas zu einer besseren Welt beitragen."

In einem Video zeigt er zudem das Beispiel, wenn ein Vater sein Kind schlagen will, den Arm hebt und im rechten Moment wieder senkt, und es sich anders überlegt, dann haben wir's. Dann sind wir soweit.....

Samstag, 9. Oktober 2010

Der richtige Blickwinkel ist entscheidend

So manch einer mag sich selbst fragen: "Was der da in seinen Blogs schreibt, ist völlig unmöglich. Die Realität ist so wie sie ist. Wir sind nicht in der Lage, sie zu steuern!" In der Tat geschieht jedem nach seinem Glauben, und unser Leben entwickelt sich manchmal zu einer regelrechten Schlacht mit unseren Umständen und Schicksalsschlägen.

Beweise dafür, dass sowas funktioniert, gibt es demnach sehr wahrscheinlich nicht wirklich viele, es sei denn, man würde Studien, die gemacht würden, aus verschiedenen Perspektiven beobachten. Denn wie das Doppelspalt-Experiment zeigt: Der Beobachter hat Einfluss auf das Ergebnis. Diesen Artikel schrieb ich schon vor über 4 Jahren, also Zeit, den hier noch ein wenig zu ergänzen: Nachdem ich ja die 2-Punkte-Methode ausgiebig erprobt hatte, das Boostern und jedwelche Methodiken wie Avatar zu meinem Repertoire zählen darf, komme ich also zu Neurolinguistischen Programmieren zurück und stelle fest: Jegliche Methoden, Technologien, die unter anderen Namen und unter anderen, teueren Preisen in meist alten Schläuchen als neue Weine verkauft werden, sind letzten Endes in diesen wenigen einfach Interventionen enthalten. Vielleicht weniger bewusst, aber wen kümmert's?

Unser Körper heilt sich von alleine. Brauchen wir, wenn wir uns am Bein verletzen und ein wenig bluten, einen Beobachter, der 3 Stunden lange ein Mantra spricht damit es heilt? Nein! Es geschieht von alleine. Aber was wir bewusst tun können, ist es, dem Körper beizubringen, wie er sich noch schneller regenieren und heilen kann. Genau dies tun wir mit unserem Unterbewusstsein. Wenn wir mit Bildern, Klängen, Emotionen arbeiten sowie mit unserem Geschmacks- und Geruchssinn, nehmen wir den direkten Kontakt mit unserem Unterbewusstsein auf und bringen ihm bei, wie es dieses und jenes in Zukunft zu lösen hat, ohne weiteres Zutun. Wie jede Maschine braucht natürlich unsere Unterbewusstsein eine gewisse Wartung. Aber... mehr... eigentlich nicht.

Ein Miniskusriss ist schneller verheilt als man denkt. Auch jemand, der oder die an Krücken geht, mag schnell wieder normal zu gehen, egal ob es eine "altersbedingte Schwäche" ist oder nicht. Auch ein schmerzender Zeh oder so Dinge wie Kopfschmerzen sind schnell beseitigt. Geht's hier jedoch um mehr als das, nämlich darum, zum Beispiel unser Leben so zu gestalten, dass es uns besser gefällt, so tut sich immer etwas, und eine Garantie, dass es besser wird, gebe ich allemal ab, wann, auf welche Art und Weise das jedoch eintritt und ob jetzt genau das passiert, was sich der Klient wünscht jedoch, das kann ich nicht versprechen.

Der einzige Beweis dafür, dass es mehr gibt als Körper und Materie ist der, dass wir in unserem Geist zum Beispiel ein Bild hervorrufen können, das uns gute Gefühle macht. Wenn wir sogar richtig gut darin sind, erwecken wir in uns drin das Potential, Dinge anders zu sehen, von einer anderen Seite zu betrachten. Wenn sich dann nichts verändert, hat derjenige, der es versucht hat, vielleicht noch nicht bemerkt, dass er schon viel lockerer mit dem Thema umgeht.

Natürlich gibt's weitaus grössere Krankheiten, die aus der Sicht der Schulmedizin nicht heilbar sind. Und natürlich hat die Schulmedizin recht, denn aus ihrem Blickwinkel gesehen ist vieles nicht heilbar, weil der gesamtheitliche Zusammenhang oft unterschätzt wird und übergangen. So wundern wir uns, warum wir, wenn wir Migräne oder Rückenschmerzen haben, immer wieder Medikamente brauchen und es trotzdem nicht anhaltend wirkt, statt dass wir uns damit auseinandersetzen, woher es kommt.

Der Grundsatz gilt: Indem wir etwas verändern, verändert sich etwas!
In der Schule hat man sich oft gefragt: Was ist eigentlich Irrsinn? Irrsinn ist, wenn man stets dasselbe tut, sein Leben lang, und sich dann wundert, warum sich immer noch nichts verändert hat.
Wenn es nur ein Möbelstück ist, dass wir anders hinstellen als sonst, unser Bett um 180 Grad drehen, ausziehen und woanders hin ziehen, dann fällt es uns manchmal leichter. Doch die wahre Veränderung beginnt nicht damit, dass wir uns aufstellen und mit erhobenem Haupt durch die Strassen wandern. Die wahre Veränderung beginnt in uns drin. Unser Geist ist nicht an Materie gebunden, nicht an Zeit und Raum. Experimente mit verschiedensten Personen, die man in Hypnose versetzt hat, in die Vergangenheit zurück geführt hat und Bilder von der perfekten Geburt über die perfekte Kindheit, Jugendzeit, etc. eingepflanzt hat, wachten auf und hatten sich von ihrem Verhalten her total verändert. Je weniger Selbstliebe und Selbstwertgefühl jemand mit bekam, desto heftiger die Ergebnisse. In der Gehirnforschung ebenfalls nachweisbar, dass sich Synapsen, also Nervenverbindungen im Gehirn, bis in's Hohe Alter verändern, auch diejenigen, die in vorgeburtlicher Zeit entstanden sind. Dass sich die Materie darauf nicht sofort verändert, ist im Prinzip logisch.

Wäre es so, dass wir nur in die Vergangenheit reisen würden und uns vorstellen, wir wären schon immer reich gewesen und tatsächlich am nächsten Morgen in einer Villa aufwachen, würde unser komplettes Glaubenssystem kippen. Und die Psychiatrie lässt grüssen. Die Materie ist etwas träger als unser Geist, und manchmal dauert es. Aber man lernt schneller. Selber noch nicht ausgetestet, doch der Gedankengang scheint selbst mir interessant, mich noch mehr damit zu befassen, dass Leute, die geübt sind in Luzidem Träumen, gerade 1 Minute im Traum Klavier zu spielen brauchen was im wirklichen Leben einer gefühlten Stunde gleich kommt. Ähnlich ergeht es uns mit Visualisieren.

Wir erkennen oft nicht die einfachsten Dinge des Lebens. Wenn wir gedanklich nur schon ein Bild von einem Streit, der uns emotional geärgert hat, wach rufen, befinden wir uns sehr rasch wieder in derselben Situation. Verändern wir das Bild, indem wir raus gehen und einen Rahmen darum machen, Zirkusmusik drunter legen und es abwechslungsweise vorwärts und rückwärts laufen lassen, verändert sich unser Blickwinkel ganz drastisch. Wenn es so leicht ist, unsere Emotionen zu verändern, wieviele Möglichkeiten warten dann noch auf uns, endlich entdeckt zu werden???

Montag, 4. Oktober 2010

Die Bewusstseinsstufen - vom Albtraum zum Luziden Traum

Manchen von Euch, die diesen Blog lesen, dürften einige Dinge bereits bekannt vorkommen. Anderen widerum werden viele Dinge fremd sein. Und selbst in Sachen Büchern ist man sich oftmals nicht sicher, welches man kaufen soll und man kauft deswegen gleich einen Stapel voll davon. Je mehr man theoretisch weiss, jedoch praktisch noch nicht umsetzt, so meine Eigene Erfahrung, desto mehr sucht man erstmals nach einer sogenannten "Magischen Pille" in Form eines Buches. Man sucht im Aussen nach Antworten. Und genauso könnte man die Bewusstseinsskala einteilen. Der Schamane spricht vom Erwachen und davon, dass, je mehr Bewusstsein ein Mensch entwickelt hat, desto mehr wird ihm klar, dass alles, was er im Leben für "real" hielt, eine Illusion war. Da ich selbst nach wie vor noch ein Suchender bin, kann sich die Skala selbst noch ergänzen. Persönlich möchte ich in diesem Artikel auch auf die verschiedenen Energiezentren des Körpers (Chakren), derer erstmals die 7 Bekanntesten am Meisten genutzt werden, nur anhand der Bewusstseinsskala kurz eingehen.

Die Negativ-Skala des Nicht-Seins

Im Grunde genommen könnte man hier ruhig auch eine Negativ-Skala anfügen, da die Bewusstseinsebenen zwar, je höher sie sind, desto energetischer wirken und machtvoller. Dasselbe Phänomen beobachtet man, wenn jemand selbst bei der ersten Stufe dieser Skala noch weiter hinunterrutscht.

Beobachtet man jemanden, der gerade dabei ist, in eine Psychose zu geraten zum Beispiel, so erkennt man, dass auch negative Gedanken und Emotionen, die von aussen kommen, schlecht gefiltert werden. Kurz nach einer akuten Psychose empfindet sich ein Psychosekranker als erleuchtet, machtvoll, energetisch. Meist wird ihm erst nach einigen weiteren Schüben überhaupt bewusst, dass er in einem kritischen Zustand ist. Die Person selbst erkennt das kaum, weil sie plötzlich übermenschliche Fähigkeiten empfindet und Dinge tut, die sie sonst nie tun würde, wie zum Beispiel eine Frau auf der Strasse anzusprechen und sie gleich zu küssen oder lauthals zu singen, etc.

Doch das sind nicht die Stufen, die uns als solches zu interessieren haben. Viel mehr wollen wir ja auf den Stufen hinauf.

Stufe 1 und 2 - das Wurzelchakra und das Sakralchakra- im passiven Albtraum gefangen Die erste Stufe ist eine der Interessantesten unserer Reise, entspricht doch unser erstes Chakra geschichtlich auch gleichzeitig der ersten Stufe unserer Evolution. Denn als die Welt entstand, hatten wir noch nicht soviele Möglichkeiten wie heute. Es ging in allererster Linie darum, zu überleben und uns fortzupflanzen. Jemand jedoch, der schwach war und auf Angst mit Flucht statt mit Kampf reagierte, kam unter Umständen mangels Nahrung um oder wurde ausgestossen, weil er seine Herde nicht mehr ernähren konnte. Genauso ging es einem Mann, der kein Weibchen bekam. Übrigens spricht man heute davon, dass früher alles meist Zweckgemeinschaft war. Dass die Männchen weibliche Seiten in sich hatten und dass die Weibchen männliche Seiten in sich hatten, darüber machte sich damals noch keiner Gedanken.

Geschichtlich geprägt wurde dieses Chakra bestimmt auch durch Habgier, so mussten wir zu frühester Zeit lernen, unseren Nachwuchs zu schützen sowie auch unsere Beute zu sichern.

Betrachten wir das aus heutiger Sicht, so haben wir einiges dazu gelernt. Und auch doch wieder nichts. Oftmals wird uns von den Medien weis gemacht, dass jemand, der überdurchschnittlich viel Sex möchte, ungesund sei, oder die Kirche erzählt uns, wir seien mit einer Erbsünde geboren worden. Das Konstrukt der Dualität ist in diesen Beiden Chakren noch stark vorhanden. Wer diese nicht ausgeprägt hat, fällt beim leisesten Windhauch um und gibt seiner Umwelt dafür die Schuld. Oftmals sind Menschen, die entwurzelt sind, leicht manipulierbar, sie nehmen sehr schnell Schuld auf sich und haben Angst vor dem Neuen. Meist sind es jedoch auch die Anderen, die jemandem so helfen können, weil kaum Bewusstheit darüber herrscht, dass es auch alternative Heilmethoden gibt. Das liegt vielleicht auch daran, dass früher viel mehr auf Sicherheit und daher Gewohntes vertraut wurde, und Neues als gefährlich galt.

Es geht schliesslich in erster Linie um’s Überleben (Wurzelchakra), d.h. nur im äussersten Notfall entscheidet sich solch eine Person, sich geistig und emotional weiter zu entwickeln. Und dies ist meist ein Schicksalsschlag. In manchen Fällen wirkt solche eine Person in sich gekehrt, ruhig, apathisch, nahezu depressiv. Ist der Fluss des ersten Chakras nämlich vollkommen versiegt, gibt es keinen Grund mehr, noch länger überleben zu wollen. Man lässt sich von Umständen plagen, statt die Zügel selbst in die Hand zu nehmen. Für eine depressive Person oder eine Person, die in Angst lebt, gibt es daher zunächst nichts Besseres, als in Wut auszubrechen und / oder zu weinen, sodass sie aus ihrem Albtraum lernt, auszubrechen und sich zu wehren. Menschen in diesem Stadium haben eine sehr schlechte Erinnerung an Träume sowie auch selten eine gute Vorstellungskraft, da ihr Leben sie so fordert, dass jegliche Energie für Kreativität und Inspiration fehlt. Das Leben ist ein Albtraum, es führt alles im Kreis herum und man fühlt sich verloren.

Ist jemand jedoch gut geerdet, so wirkt diese Person stark auf uns und meist, wenn das Sakralchakra hinzu kommt, auch sexuell attraktiv. Im Negativen Sinne kann eine solche Person Sex jedoch auch benutzen, um gewisse Emotionen zu unterdrücken. Dies äussert sich dann in einer Form von Sexuellen Austobens ohne Befriedigung. Die Grenzen hier sind jedoch sehr nahe. Auch jemand, der zufrieden und glücklich ist und gerade jemand, der oder die eine gesunde Libido hat, wird mit Sexualität kein Problem haben.

Die Kirche spricht oftmals negativ von Sexualität. Daher rührt sehr wahrscheinlich auch der Madonna-Huren-Komplex, in der gepredigt wird, dass jemand, der sexuell attraktiv und aktiv ist, vielleicht auch mit mehreren PartnernInnen, als schmutzig und „unheilig“ gilt, und nur jemand, der „rein“ den Hafen der Ehe eingeht, d.h. ohne vorher Sex mit einer anderen Person gehabt zu haben, auch als „heilig“, respektive würdig für den Himmel erachtet wird.

Oftmals jedoch hat dieses teils noch weit verbreitete Wissen mit Unwissenheit zu tun, so erzählen Yogis, die oftmals Jahrzehnte lang Yoga praktiziert hatten, davon, dass die sexuelle Energie nötig sei, um überhaupt in höhere Sphären zu gelangen. So landen wir wieder bei den unteren beiden Chakren, die ja die Basis der anderen Energiezentren darstellen. Wer mit sich selbst und seiner Sexualität nicht im Reinen ist, wird unter Umständen Mühe haben, schmerzlos zum reinen Sein aufzusteigen.

Stufe 3 – Der Solarplexus – Energie, Macht

Jahre lang war Unterdrückung angesagt. Der Mann unterdrückte die Frauen, und in manchen Ländern wird dies auch heute noch gemacht. Geld ist heute ein viel gefragtes Mittel, doch hat man es Jahre lang ebenfalls zu Machtzwecken missbraucht und das gesamte Finanzsystem darauf aufgebaut, uns eigentlich freien Menschen in ein System zu zwängen, in welchem wir versklavt wurden. Diejenigen, die uns als Sklaven hielten, waren solche, die sehr viel Macht besassen, Menschen in ihren Bann zu ziehen. Wer im Solarplexus blockiert ist, neigt deshalb auch heute noch dazu, Menschen zu manipulieren und Anderen einen Willen aufzubinden, der nicht einem selbst gehört. Die Opfer sind dann eigentlich stets diejenigen, die genau im ersten und zweiten Chakra stecken bleiben. Heute noch leiden viele Menschen unter den Machtspielchen irgendwelcher Dogmen. Religiöse Leute sind daher auch von ihren oftmals im Leben hinderlichen Überzeugungen des Dualismus (Gut / Böse, Gott / Teufel) nur schwer abzubringen, wenn sie nicht von einem anderen Menschen mit besonders viel Charisma und Überzeugungskraft in die richtige Richtung gebracht werden.

Positiv genutzt jedoch kann der Solarplexus alle anderen Chakren antreiben und ihnen Energie verleihen, da beim Solarplexus besonders viele Nervenbahnen zusammen kommen. Manche erzählen auch davon, dass dort der Sitz der Seele ist und hören auf ihr Bauchgefühl, weil sie es für ihre Intuition halten.

Selbst mag ich dies nicht bestreiten, bin mir jedoch nicht sicher, ob die Intuition nicht mehr aus dem Herzen kommt, und dann mehr in Form einer Erinnerung, also als etwas, dass man intuitiv weiss. Was im Solarplexus ist, ist meiner Meinung nach viel mehr ein Gefühl auf eine Situation, die man eventuell ähnlich in der Vergangenheit schon mal erlebt hat.

Dennoch ist es ganz interessant zu hören, dass Leute, die Nahtoderlebenisse hatten, davon reden, den Körper durch den Rücken zu verlassen und erst den schmalen Gang vom Solarplexus zum Herzen zu gehen. Sollte ich dies jedoch nicht richtiggehend dokumentiert haben, so bitte ich um Verzeihung ;-) !

Jemand auf dieser Stufe wirkt mutig, oftmals gelassen und kraftvoll. Im Gegensatz zu jemandem jedoch, der sein Wurzelchakra verstopft hat, nimmt derjenige, der im Solarplexus Blockaden hat, die Schuld nicht unbedingt auf sich, sondern schiebt sie eher an jemand anderen ab. Ist der Solarplexus ausgeglichen, beginnt eine Person auf dieser Stufe, Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen.

Auf der Traumebene befindet sich ein solcher Mensch nicht mehr in einem Albtraum gefangen, sondern er erinnert sich bereits an seine Träume. Es findet ein Erwachen statt und allenfalls, wenn man mit sich im Reinen ist, ist man erstmals fähig, seine Realität bis zu einem gewissen Masse zu steuern. Im Gegensatz zu den ersten beiden Stufen sind wir auch weniger in der Vergangenheit gefangen, sondern mehr Zukunfts- und meist auch Lösungsorientiert.

Stufen 4 und 5 – Das Herz-Chakra und das Hals-Chakra

Hier sind wir in unserer Menschheitsgeschichte noch nicht wirklich angelangt. Es sind Stufen des Mitgefühls, der Wertschätzung, Dankbarkeit, der Freude, der Bedingungslosen Liebe, der Kommunikationsbereitschaft und des Zuhörenkönnen. Wir empfinden nach wie vor ein gewisses Streben nach Macht im positiven Sinne, doch wer in dieser Stufe ankommt, geht sehr spielerisch damit um und wird sich wahrscheinlich kaum noch für eine Skala wie diese interessieren.

Im Herzen zu sein, ist eine relativ leichte Sache. Jedoch darf man nicht vergessen, seine anderen Chakren zu vernachlässigen. Noch ist man nicht in der Bedingungslosen Liebe, wenn man zum Beispiel mit seiner Sexualität im zweiten Chakra nicht im Reinen ist oder man kein gesundes Selbstwertgefühl im ersten Chakra entwickelt hat. Das Herz bildet das Zentrum aller Chakren und kann jedes einzelne Chakre mit seiner Liebe auffüllen und erfrischen.

Stufen 6 und 7 – Stirn- und Kronenchakra

Hier kommt eine höhere Instanz in’s Spiel. Wir sind bereit, unsere Wahrheit zu erkennen und zu fühlen, wir sind Freude, reines Sein, sind voller Frieden und Freiheit. Man spricht sogar von Erleuchtung, in welcher wir Dinge nur noch aus Inspiration heraus tun. Wir sind emotional von nichts und niemandem mehr abhängig, weil wir frei wählen und entscheiden können, was wir empfinden wollen und welche Erfahrungen wir machen. Wir sind bewusst, dass wir Schöpfer unserer Realität sind. Wir sind nicht mehr passive Träumer mit Erinnerungen, wir sind viel mehr in der Lage, klar zu träumen, luzide zu sein im Alltag. Wir sind bewusst und leben im Hier und Jetzt.

Viele Esoterik-Bücher jedoch driften darauf ab, Hellsichtigkeit zu erlangen und in andere Dimensionen zu gelangen. Dabei ist die Erde (Wurzelchakra) genauso wichtig wie der Himmel (Kronenchakra). Man braucht Beides, um ein Leben in Glückseligkeit und Zufriedenheit zu geniessen. Manche der Atemübungen, die ich auch gerne mache, zielen auch genau darauf ab, den Energiefluss der jeweiligen Chakren zu verstärken:

Einatmen durch’s Kronenchakra, Ausatmen durch’s Wurzelchakra.

Einatmen durch’s Stirnchakra (Drittes Auge), Ausatmen durch’s Sakralchakra.

Einatmen durch’s Kehlkopfchakra, Ausatmen durch den Solarplexus.

Und ein- und ausatmen durch das Herz, spüren, wie sich die Bedingungslose Liebe im Ganzen Körper ausbreitet. Das Herz hilft uns ausserdem, in unserer Mitte zu bleiben und unsere Energie bei uns zu behalten.

So, grob gesagt könnte man sagen, das war’s. Wenn ihr Ergänzungen jeglicher Art habt, so schreibt mir ruhig per Blog und empfiehlt ihn bei Gefallen auch weiter. Danke!

Freitag, 24. September 2010

Atme

Bevor wir uns mit den verschiedenen Bewusstseinsstufen auseinandersetzen, den Zusammenhängen mit den Energiezentren des Körpers sowie den geschichtlichen Prägungen, möchte ich Dir eine Übung beibringen, die einfach wie simpel ist.

Atme!
Atme bewusst und sei Dir Deines Atems bewusst. Das war's auch schon!

Nein, nicht wirklich, oder?! Doch. Atmen ist sowas von simpel und einfach. Nur tun wir's selten bewusst. Achte einmal auf Deinen Atem, wie er sich verändert, wenn Du wütend bist. Möglicherweise zieht sich Dein Hals, Deine Brust und Dein Bauch im Solarplexus-Bereich zusammen. Auch wenn Du Stress hast, wirst Du meist in einen Zustand verfallen, den ich Unbewusstheit nenne. Sobald wir ungeachtet dessen, wie wir reagieren könnten auf unangenehme Situationen, einfach reagieren, ohne bewusst in unserem Atem zu bleiben, verlieren wir oftmals Energie. Dann fühlen wir uns ausgelaugt. Viele Esoteriker reden dabei von sogenannten Energie-Vampiren, diesen bösen Menschen, die einem Energie entziehen. Mag sein, dass es sie gibt, mag sein, dass es nur eine Theorie ist.

Eine ganze Zeit lange fühlte auch ich mich oft ausgelaugt, und selbst nach angeblich einfachen Büchern mit haarsträubenden Buchtiteln wie Jetzt! oder auch Quantenheilung war es für mich einfach nicht greifbar. Immerhin waren das damals nicht die einzigen Bücher, Wu wei las sich davon noch am Einfachsten, und ein weiteres Buch über Zen-Meditation oder auch buddhistische Philosophie brachten mich nur schwer weiter. Vor allem: Alles dauerte mir stets viel zu lange.

Bewusstheit im Alltag erlangen, heisst: Bewusst entscheiden können: "Will ich jetzt so reagieren, wie's der Andere von mir erwartet oder werde ich ihm eine Reaktion zeigen, die er nicht erwartet hätte!" Transsurfing bringt's zwar auch nicht weiter mit praktischen Übungen, doch die Theorie dieser Bücherreihe, das Lesen alleine führt einem in einen erweiterten Zustand. Darin wird von sogenannten Pendeln beschrieben. Pendel sind darin energoinformative Wesen, die unsere Energie missbrauchen, um selbst stärker zu werden. Ich sehe jeden Menschen als kleines Pendel. Wenn wir uns ärgern, uns stressen lassen, lassen wir uns von aussen beeinflussen und sind nicht in unserer eigenen Energie, darum haben wir danach oft das Gefühl, der Mensch entzieht uns Energie. Eigentlich eine gute Ausrede, jemand anderem die Schuld in die Schuhe zu geben dafür, dass er uns sauer macht. Es ist einfacher so, und wir geben Verantwortung ab... und Verantwortung ist auch wieder nichts anderes als Energie.

Die Übung besteht darin, Achtsamkeit zu lernen. Meine Übungen der Achtsamkeit bestehen darum aus kleinen Übungen, an welche ich mich immer wieder erinnere.

1. versuche ich während des ganzen Tages immer wieder, mich zu erinnern, bewusst tief ein- und auszuatmen. Meist beginne ich damit, mich beim Einatmen auf den Energiestrom in meinen Füssen einzustellen, die dann (noch immer beim Einatmen) zum Kopf hoch gleitet. Nach einigen Atemzügen versuche ich mich dann einige Zentimeter über dem Kopf und unter den Füssen zu konzentrieren.

2. Um nicht meinen Atem mit dem negativen Gefühl zu verankern, sollte 'mal per Zufall eines hoch kommen, mache auch ich dies immer wieder im Verlauf des Tages: Ich atme durch den Kopf ein und durch den Nabel aus. Wenn ich mich gestresst fühle, erinnere ich mich dann wieder an diese Übung und atme ein und aus.

3. Während des Tages frage ich mich immer wieder 'mal: "Träume ich... oder bin ich wach!" Eigentlich induziert diese Übung dann auch, wenn man träumt, dass man sich klarer über den Traum wird und ist vor allem als Einstieg in's Luzide Träumen geeignet. Doch da wir während wir wach sind meist schlafen, hilft uns diese Übung, wachsamer durch die Welt zu gehen. Sehr empfehlenswerte Literatur hierzu gibt es natürlich auch, und zwar hier!

Vor allem die dritte Übung ist eine, die man schnell 'mal wieder vergisst, und auch das ist nicht ungewöhnlich. Wer kennt es nicht, dass man sich zunächst für eine Sache ganz besonders interessiert. Man liest ein Buch darüber und ist wie gefesselt davon. Man macht vielleicht am Anfang noch die eine oder andere darin beschriebene Übung, doch nach wenigen Tagen oder Wochen ist das Thema wieder vergessen und wir widmen uns etwas neuem, oder es hat nicht auf Anhieb etwas bewirkt, also lassen wir's.

Merkt Euch: Je bewusster ein Mensch durch's Leben geht, desto weniger hat er sich mit solchem Kram auseinanderzusetzen. Ist man einmal im Zustand der bedingungslosen Liebe oder darüber, hat man für Bewusstseinsskalen und solche Übungen mehr ein müdes Lächeln übrig, während wir uns anfangs noch fast regelrecht damit abmühen, täglich mind. 15 Minuten zu meditieren und solche Dinge. Meditieren empfehle ich durch und durch, weil es uns erlaubt, hinter den Ursprung und Schleier der tagtäglichen Illusion zu blicken und uns selbst zu reflektieren. Doch auch hierzu braucht es eine gewisse Bewusstheit, dass man es tut.

Diese hier beschriebenen Übungen kann man nach Bedarf ausbauen und kombinieren. Ihr werdet schon nach kurzer Zeit merken, wie sich Euer Energie-Potential steigert. Als ich meiner selbst noch bewusster war, konnte ich einen Raum betreten und die Leute drehten sich nach mir um. Doch dann wurde mir alles viel zu wichtig. Und ich verlor diese Energie und kehrte in die Unbewusstheit zurück. Deshalb soll es Euch allen wie mir klar sein, dass alles, was wir tun, nicht wichtig ist. Je egaler es Dir ist, desto besser.

Und jetzt: Atme, atme, atme! Und sei Dir Deiner selbst Gewahr!

Dienstag, 21. September 2010

Glaube nur, was Du siehst...

Zwar wissen wir ungefähr, was sich in unserer Weltgeschichte wann ungefähr zugetragen haben könnte, doch selbst ich war eben verblüfft, zu lesen, dass die Geschichte, die zum heutigen Automobil führte, bereits um 4'000 v.Chr. begann. Zugegeben, ich war in der Geschichte nie ein Hirsch, und dennoch beginnen mich gewisse Ereignisse nach und nach zu interessieren. Auch was das Telefon anbelangt... ob es nun Thomas Edison war oder Alexander Graham Bell... auch, wie das Telefon früher funktioniert haben könnte, könnte ich aus Laienhafter Sicht technisch gesehen so erklären, dass überall, wo Leitungen sind, die Möglichkeit besteht, zu telefonieren.

Ist doch eigentlich absurd, sowas zu erzählen, wo es doch so logisch ist. Auch wie Flugzeuge funktionieren oder warum es auf anderen Planeten niemals Leben geben könnte, wissen wir. Denn seien wir logisch: Wir Menschen sind der Mittelpunkt, wir sind die intelligenteste und am weitesten entwickelte Spezies. Tut mir leid, liebe Marsianer und Venusianer, ihr seid einfach nicht existent. Um ehrlich zu sein: Zu behaupten, es gäbe andere Wesenheiten, ginge tatsächlich zu weit... und so weit brauchen wir auch nicht zu gehen. Obwohl es vielleicht schon interessant wäre, zu wissen, woher zum Beispiel Elektrizität kommt... oder woher unsere Gedanken und Emotionen kommen... und wie es sein kann, dass ich etwas spüren, hören und manchmal anfassen kann, obwohl es rein theoretisch gar nicht vorhanden ist.

Dennoch hinterfrage ich gewisse Dinge manchmal, und als ich verschiedene Studien von Glücksforschern las, wollte ich es auch wissen. Ich wollte wissen, ob es möglich sei, dass Geld zum Beispiel auf der Strasse liegt, also kaufte ich mir erstmals eingängige Literatur zu dem Thema. Sehr empfehenswert dabei fand ich "Ich mach dich reich" von Paul McKenna, einem der bekanntesten Hypnotiseure. Immerhin war das ein guter Einstieg, sich mit dem Thema Reichtum näher auseinander zu setzen. Und so begann ich, und bin noch immer d'ran, verschiedene Sachen aus der Quantenphysik, Gehirnforschung wie der Verhaltensforschung zu vereinen.

Auch wenn zu Beginn nur kleinste Details sich veränderten, wie das Denken und Fühlen über Geld, ja, selbst das Denken und Fühlen über Knappheit, veränderte dies doch die Situation an- und für sich. Ich gab nicht weniger aus, eher mehr... und es reicht doch eher, als es vorhin mit demselben Lohn gereicht hat. Noch spannender wurde es, als ich mir vor nahm, einen Geldbeutel zu finden. Ich sass wohin, wo ich sonst nie hin sitzen würde und langte unter den Sitz, um schliesslich den Geldbeutel zurück zu geben und einen Finderlohn zu kassieren. Weiter ging's damit, dass ich Kleinmünz am Boden aufzufinden vermochte. Es ging schon dazu über, dass mit meiner Freundin am Tresen einer Bäckerei stand, und obwohl sie, ich und zwei weitere Leute genau dorthin guckten, wo der Geldschein lag, ihn offenbar nicht sahen. So ging ich hin und versorgte den zerknitterten Schein in meinem Geldbeutel.

Das mit dem Geld war bisweilen nicht so spannend, wie das allgemeine Wohlbefinden, das man auf einmal in sich trägt, und dass man für Dinge, die einem grossartigen Spass machen, kein Geld zu zücken braucht. Daraus entstand - bisher hörte ich nur immer und las nur immer, Reichtum beginne im Kopf und im Herzen - ein neues Verständnis für Reichtum. Es beginnt definitiv im Kopf sowie im Herzen, und beginnt sich wie ein Magnet auszubreiten. Geld steht ja für nichts anderes als Energie. Wir verschwenden oft Energie, doch wir ärgern uns eigentlich selten darüber. Doch verlieren wir Geld, ärgern wir uns masslos. Kleinmünz oder Geldscheine können für vieles stehen: Für glückliche Partnerschaften, den perfekten Beruf, ein tolles Leben, Glückseligkeit bis zum Abwinken, etc.

Inzwischen bin ich sogar richtig reich geworden. Nicht an Materiellem erstmals, sondern viel mehr an Erfahrungen und Erlebnissen. Ich bin gesünder, lerne immer wieder neue, interessante Menschen kennen, noch interessanter... meist lernt man sich selbst neu kennen sowie gewisse Freunde auf eine andere Art und Weise... und weit darüber hinaus bekommt das Herz auch das, was es ausstrahlt. Willst Du Liebe ernten, so säe Liebe. Willst Du Geld ernten, tue dasselbe. Es scheint leichter, in alten Mustern gefangen zu bleiben, als innerlich frei zu werden, doch innerlich frei zu sein, bedeutet auch automatisch mehr Energie und eine bedeutend klarere Wahrnehmung.

Ich kann daher Jedem anraten, sich dankbar dem zu widmen, was man bereits hat. Dankbarkeit beginnt im Herzen. Eine kleine Übung: Ich konzentriere mich darauf, was ich habe, und atme durch mein Herz ein, und atme durch den Solarplexus aus, und dies über wenige Minuten. Die Dankbarkeit und Wertschätzung zieht noch mehr von dem Besagten an.

Noch kann ich nicht sagen noch möchte ich beweisen oder widerlegen, dass man damit auch materiell reich werden kann... doch reich wird man auf alle Fälle damit... auf die eine oder andere Art... man muss es nur zulassen, daran glauben... und dann... sieht man es auch.

Mittwoch, 1. September 2010

Wie man in die Matrix 'rein kommt... und wieder 'raus!

Wie man in die Matrix 'rein kommt, zeigt uns der Film "The Matrix" ziemlich klar und deutlich. Man lege sich auf eine Liege, stecke sich ein Kabel in den Kopf und los geht's. Wie man die Kontrolle über sein Eigenleben zurück gewinnt, darf sich jedwelche Schläuche aus der Wirbelsäule ziehen... und man fühlt sich wesentlich freier. Und Erleuchtung? Diese erlangt man, indem man sich selbst und seine wahren Kräfte in der Matrix erkennt.



Doch "The Matrix" ist reine Fiktion. Stimmt! Sagen viele. Besonders Erwachsene. Natürlich wollen wir die Grenze zur Schizophrenie nicht überschreiten, weil ja solche Theorien à la 2012 schon ziemlich spektakulär sind und mit der Realität nix zu tun haben. Die Realität ist: Wir sind in dauerhafter Begleitung von Bewusstheit und Unbewusstheit. Waren wir uns noch eben völlig bewusst über die Schönheit der Natur und unseres Atmens, sind wir im Streit mit einer Person schon wieder völlig unbewusst, und ärgern und danach noch x-fach darüber auf, und sind in der Vorstellung weit, weit weg von unserem wirklichen Sein, dem Jetzt.



Und Handkehrum macht uns jemand auf unsere Vergangenheit aufmerksam, wir sagen: "Unsere Vergangenheit ist vorüber, die ist eh schon längst vorbei!" Und demnächst regen wir uns über etwas auf, dass nun schon seit Jahren immer und immer wieder auf ähnliche Weise geschieht. Unser Leben wiederholt sich. Auf gut Deutsch: "Täglich grüsst das Murmeltier!"



Selbstverständlich ist unsere Vergangenheit vorbei. Und trotzdem scheinen wir daran fest zu kleben wie die Fliegen im Spinnennetz, weil wir uns immer wieder 'mal zu gerne besinnen über Erlebnisse und Ärgernisse, die wir 'mal erfahren haben. Und so erschaffen wir unsere Matrix ganz nach dem Film, in welchem wir eingesperrt sind in dem, was wir fest halten. Wir kommen nicht 'raus. Wir sind frustriert über vergangene Erlebnisse und hoffen gleichzeitig auf ein Wunder.

Wunder sind tatsächlich etwas, dass in unserem Leben ständig irgendwie präsent sind. Ich behaupte, es geschieht beinahe jede Minute oder gar Sekunde etwas in unserem Umfeld, das uns an ein wundersames Erlebnis erinnern könnte, nur sehen wir es nicht immer.

Ich persönlich bezeichne die Matrix gerne als etwas, das perfekt war in sich, der Ursprung von allem was ist. Im Verlaufe des Lebens deformiert sich dieses Gitternetz jedoch, und wir erleben unsere Realität oftmals völlig verzerrt, und Grundmuster wiederholen sich, weil die Matrix ja nichts anderes ist als ein Container, der kontinuerlich fest hält, was war, was ist und was sein wird. Solange unsere Gedanken und Emotionen die Vergangenheit als etwas frustrierendes ansehen, solange wird die Matrix sich auch meist genau nach diesen Eingaben fortsetzen und unser Leben bestimmen, wie eine schlecht geschriebene Software.

Geben wir Gutes ein, kommt gutes dabei 'raus, nicht immer, aber meistens. Es braucht wohl keine grossartigen Geschichten, um zu erzählen, wie oft Pessimisten und übrigens auch Realisten ihr "Schicksal" als erwartet hin nehmen. "Ich hab's ja kommen sehen!" Natürlich! So gilt jedermann im Recht, der von einer Sache überzeugt ist. Derjenige, der den Regen hasst, dem wird das Regenwetter länger vorkommen, der wird sich eher erkälten und darüber hinaus wahrscheinlich auch noch öfters im Schlamm stecken bleiben. Wenn nicht in der Realität, dann zumindest sinnbildlich gesprochen.

Der Optimist mag sich auch hie und da ärgern, aber bald darauf lacht er darüber und sagt: "Shit happens!" Er freut sich darüber, dass bei Regenwetter ihm eine hübsche Frau entgegen kommt und sich ein tolles, romantisches Schirm-Date ergibt, oder er freut sich auf den Kino-Besuch, den er wegen Sonnenwetter so oft hinaus geschoben hat. Kurz: Er sieht den Vorteil hinter den Dingen.

Übrigens: Selbst ein Unfall kann in manchen Fällen einen Vorteil haben, oder aber auch einen Nachteil. Selbst die weniger schönen Momente, wenn wir zum Beispiel krank im Bett zu Hause liegen und unserem Körper Erholung geben, oder die Zeit geben, über Dinge nachzudenken und uns darüber klar zu werden.

Wer nie irgendwelche Vorteile im Leben heraus ziehen kann, dem wird das Rad des Karmas so manchen bösen Streich spielen.

Unser Leben ist ein Kinderspielplatz. Jegliche Werkzeuge sind bereits vorhanden, und wir können uns jedwelche Möglichkeiten auswählen, die unserem Leben mehr Spass verleihen, mehr Humor, Glückseligkeit, Liebe, Erfolg, Gesundheit, erfüllende Freundschaften sowie erfüllende Partnerschaften.

Es kommt noch immer darauf an, worauf wir unseren Fokus lenken und was wir beschliessen, los zu lassen.

Wähle weise!