Bevor wir uns mit den verschiedenen Bewusstseinsstufen auseinandersetzen, den Zusammenhängen mit den Energiezentren des Körpers sowie den geschichtlichen Prägungen, möchte ich Dir eine Übung beibringen, die einfach wie simpel ist.
Atme!
Atme bewusst und sei Dir Deines Atems bewusst. Das war's auch schon!
Nein, nicht wirklich, oder?! Doch. Atmen ist sowas von simpel und einfach. Nur tun wir's selten bewusst. Achte einmal auf Deinen Atem, wie er sich verändert, wenn Du wütend bist. Möglicherweise zieht sich Dein Hals, Deine Brust und Dein Bauch im Solarplexus-Bereich zusammen. Auch wenn Du Stress hast, wirst Du meist in einen Zustand verfallen, den ich Unbewusstheit nenne. Sobald wir ungeachtet dessen, wie wir reagieren könnten auf unangenehme Situationen, einfach reagieren, ohne bewusst in unserem Atem zu bleiben, verlieren wir oftmals Energie. Dann fühlen wir uns ausgelaugt. Viele Esoteriker reden dabei von sogenannten Energie-Vampiren, diesen bösen Menschen, die einem Energie entziehen. Mag sein, dass es sie gibt, mag sein, dass es nur eine Theorie ist.
Eine ganze Zeit lange fühlte auch ich mich oft ausgelaugt, und selbst nach angeblich einfachen Büchern mit haarsträubenden Buchtiteln wie Jetzt! oder auch Quantenheilung war es für mich einfach nicht greifbar. Immerhin waren das damals nicht die einzigen Bücher, Wu wei las sich davon noch am Einfachsten, und ein weiteres Buch über Zen-Meditation oder auch buddhistische Philosophie brachten mich nur schwer weiter. Vor allem: Alles dauerte mir stets viel zu lange.
Bewusstheit im Alltag erlangen, heisst: Bewusst entscheiden können: "Will ich jetzt so reagieren, wie's der Andere von mir erwartet oder werde ich ihm eine Reaktion zeigen, die er nicht erwartet hätte!" Transsurfing bringt's zwar auch nicht weiter mit praktischen Übungen, doch die Theorie dieser Bücherreihe, das Lesen alleine führt einem in einen erweiterten Zustand. Darin wird von sogenannten Pendeln beschrieben. Pendel sind darin energoinformative Wesen, die unsere Energie missbrauchen, um selbst stärker zu werden. Ich sehe jeden Menschen als kleines Pendel. Wenn wir uns ärgern, uns stressen lassen, lassen wir uns von aussen beeinflussen und sind nicht in unserer eigenen Energie, darum haben wir danach oft das Gefühl, der Mensch entzieht uns Energie. Eigentlich eine gute Ausrede, jemand anderem die Schuld in die Schuhe zu geben dafür, dass er uns sauer macht. Es ist einfacher so, und wir geben Verantwortung ab... und Verantwortung ist auch wieder nichts anderes als Energie.
Die Übung besteht darin, Achtsamkeit zu lernen. Meine Übungen der Achtsamkeit bestehen darum aus kleinen Übungen, an welche ich mich immer wieder erinnere.
1. versuche ich während des ganzen Tages immer wieder, mich zu erinnern, bewusst tief ein- und auszuatmen. Meist beginne ich damit, mich beim Einatmen auf den Energiestrom in meinen Füssen einzustellen, die dann (noch immer beim Einatmen) zum Kopf hoch gleitet. Nach einigen Atemzügen versuche ich mich dann einige Zentimeter über dem Kopf und unter den Füssen zu konzentrieren.
2. Um nicht meinen Atem mit dem negativen Gefühl zu verankern, sollte 'mal per Zufall eines hoch kommen, mache auch ich dies immer wieder im Verlauf des Tages: Ich atme durch den Kopf ein und durch den Nabel aus. Wenn ich mich gestresst fühle, erinnere ich mich dann wieder an diese Übung und atme ein und aus.
3. Während des Tages frage ich mich immer wieder 'mal: "Träume ich... oder bin ich wach!" Eigentlich induziert diese Übung dann auch, wenn man träumt, dass man sich klarer über den Traum wird und ist vor allem als Einstieg in's Luzide Träumen geeignet. Doch da wir während wir wach sind meist schlafen, hilft uns diese Übung, wachsamer durch die Welt zu gehen. Sehr empfehlenswerte Literatur hierzu gibt es natürlich auch, und zwar hier!
Vor allem die dritte Übung ist eine, die man schnell 'mal wieder vergisst, und auch das ist nicht ungewöhnlich. Wer kennt es nicht, dass man sich zunächst für eine Sache ganz besonders interessiert. Man liest ein Buch darüber und ist wie gefesselt davon. Man macht vielleicht am Anfang noch die eine oder andere darin beschriebene Übung, doch nach wenigen Tagen oder Wochen ist das Thema wieder vergessen und wir widmen uns etwas neuem, oder es hat nicht auf Anhieb etwas bewirkt, also lassen wir's.
Merkt Euch: Je bewusster ein Mensch durch's Leben geht, desto weniger hat er sich mit solchem Kram auseinanderzusetzen. Ist man einmal im Zustand der bedingungslosen Liebe oder darüber, hat man für Bewusstseinsskalen und solche Übungen mehr ein müdes Lächeln übrig, während wir uns anfangs noch fast regelrecht damit abmühen, täglich mind. 15 Minuten zu meditieren und solche Dinge. Meditieren empfehle ich durch und durch, weil es uns erlaubt, hinter den Ursprung und Schleier der tagtäglichen Illusion zu blicken und uns selbst zu reflektieren. Doch auch hierzu braucht es eine gewisse Bewusstheit, dass man es tut.
Diese hier beschriebenen Übungen kann man nach Bedarf ausbauen und kombinieren. Ihr werdet schon nach kurzer Zeit merken, wie sich Euer Energie-Potential steigert. Als ich meiner selbst noch bewusster war, konnte ich einen Raum betreten und die Leute drehten sich nach mir um. Doch dann wurde mir alles viel zu wichtig. Und ich verlor diese Energie und kehrte in die Unbewusstheit zurück. Deshalb soll es Euch allen wie mir klar sein, dass alles, was wir tun, nicht wichtig ist. Je egaler es Dir ist, desto besser.
Und jetzt: Atme, atme, atme! Und sei Dir Deiner selbst Gewahr!
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