Freitag, 26. November 2010

Wenn Wunder geschehen

Wo in meinem Leben der Rote Faden anfängt, der mich überhaupt dazu gebracht hat, tiefer in den Kaninchenbau vorzudringen, als ich mir selbst je erträumt hätte, weiss ich nicht mehr genau. Und lange waren von all dem, was ich in meiner Vergangenheit erlebte, nur Fetzen vorhanden, als hätte jemand das ganze Puzzle in x Stücke zerlegt.

Eigentlich ist es mir erst hier und heute möglich, mein Leben tatsächlich zu rekapitulieren, weil aus heutiger Sicht das alles für mich normal ist, ich jedoch die "Normalität", die jenseits meiner Welt ist und war, damals nicht verstand.

Man sagt, der Mensch habe verschiedene Stufen der Entwicklung. Das Allererste, dass sich sichtbar entwickelt, ist der Körper. Alles, was Materie ist, hat Körper, ist Körper, wird als Körper wahr genommen. Dann beginnen sich auch mentale und emotionale Konzepte zu bilden wie Glaubenssätze oder Erinnerungen, aufgrund derer sich Ereignisse in unserem Leben realisieren, die uns entweder von Nutzen sind oder nicht.

Und zuletzt gibt es die spirituelle Ebene. Eine klare Definition von Spiritualität könnte "Religion" sein, oder unsere Beziehung zu uns selbst und "Gott", dem Alles, dem Universum, dem Sein, etc. Alles, was mit der geistigen Ebene zu tun hat, angefangen beim Atem, ist Spiritualität.

Esoterik und Spiritualität sind zwei paar Schuhe. Dass der Name Esoterik oftmals negativ behaftet ist, liegt wohl daran, dass es tatsächlich viel Schund gibt in der Literatur. Im Eigentlichen heisst Esoterik "Geheimlehre". Und tatsächlich weiss man hier von geschichtlichen Ereignissen wie der Bibliothek von Alexandrien, die dem Christentum weichen musste und niedergebrannt wurde, weil sie Wissen enthielt, dass der Masse vorenthalten werden sollte sowie die Verfolgung und Verbrennung von Leuten, die Wissen weiter gaben, wie man sein Leben besser gestalten konnte. Daraufhin wich die eigentliche Geheimlehre der Machtpolitik, intuitives Wissen wich dem logischen Denken, was widerum zu einer starken, linkshirnigen Gesellschaft führte.

Dennoch, seit einiger Zeit wird dieses Wissen wieder zugänglich, teils Bücher tauchen auf, die darüber berichten, und immer mehr Menschen merken, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt und kommen langsam aus der Opfer-/Täter-Mentalität heraus, übernehmen Verantwortung für ihr Leben.

Und genau hier möchte ich gerne ansetzen mit der Erzählung über mich selbst: Da ich reformiert war, war es üblich, vor meiner Konfirmation eine gewisse Anzahl Gottesdienste zu besuchen. Damals war ich motiviert, freute mich auf die Konfirmation und mein Leben. Irgendwie schaffte man es, mich als Kind umzuprogrammieren. Ich hatte eine solche Abneigung gegen die Kirche und spürte, dass mit den Predigten irgend etwas nicht stimmen konnte.

Eines Tages ging ich eine sehr intensive und tolle Brieffreundschaft mit einem Mädchen aus Deutschland ein, mit welcher ich ab und zu auch telefonierte. Sie erzählte mir davon, bei einer religiösen Gemeinschaft mit zu machen und sich dort eines Tages taufen zu lassen. Weil ich geschockt war darüber, machte ich mich auf die Suche, las jenste religiöse Schriften durch vom Hinduismus bis zum heutigen Christentum und sogar Sektentum, fragte intuitiv nach Antworten und erhielt klare Botschaften. Mein Gefühl trügte mich nicht. Was ich als Kind schon wahr nahm, schien sich zu bestätigen.

Der Wahre Wendepunkt aber in meinem Leben kam, als ich erfuhr, dass mein Gehirn tagsüber in einem Zustand nahe des Schlafes war, d.h. es war kein Wunder, war ich in der Nacht hoch-aktiv und kreativ und zeichnete, komponierte, schrieb meine Gedichte vor allem in der Nacht. Das war nicht das Einzige. Ich war in der Lage, Stimmungen klar wahr zu nehmen und hielt sie für meine Eigenen.

Das kam dann auch so weit, dass ich Ereignisse, die sich in der Welt taten, spürte und klar vor Augen hatte, oft Wochen, bevor sie geschahen. Ganz so geheuer war es mir nie, und ich fragte nach den Hintergründen.

Glaubst Du an Zeitreisen? Die Antwort kam unermüdlich zu mir. In Form eines Ichs, dass damals etwa so jung war wie ich es jetzt bin. Es kam mir fremd vor, und gleichzeitig völlig vertraut. Jedenfalls wusste ich: "Hey, da muss es irgend jemand geben, der Dir eine Antwort auf all diese merkwürdigen Dinge geben kann." Und wie Recht ich hatte.

Als Antwort kam nämlich die Frage: "Welchen Sinn würde es machen, die Zukunft voraus zu sehen und zu fühlen, wenn nicht denjenigen, dass es ein Zeichen ist, dass Du derjenige bist, der sie verändern kann!"

Ich war "baff"... mein Ich aus der Zukunft gab mir Antworten, die ich unmöglich selbst erfunden haben konnte. Woher sollte ich sowas erahnen? Ich hatte ja noch nicht einmal Einfluss auf mein Eigenes Leben, dennoch glaubte ich auch nicht an ein Schicksal, welches uns fest nagelt an einer unveränderbaren Lebensweise.

Es war so ein untrügliches Gefühl, dass mich oft agressiv oder einfach wütend und traurig machte. Warum verstanden das meine Mitmenschen um mich herum nicht? Warum war ich allein mit meinen Gedanken und Gefühlen? Sehen die alle denn nicht, dass es noch mehr gibt als das, was wir sehen?

Schliesslich wollte ich meine Welt begreifen lernen, und befasste mich intensiv mit Psychologie, Träumen sowie unserem Gehirn und deren Funktionen.

Und so kam ich unter anderem auch zur Hypnose-Ausbildung, welche mir hauptsächlich half, gewisse Ressourcen frei zu setzen und überraschenderweise zu erfahren, was die grösste Angst in meinem Leben war und was mich davon abhielt, mich dem Thema Spiritualität und Esoterik wieder zuzuwenden. Erst durch das richtige Bewusstsein konnte ich diesen Druck von mir lösen und wende mich seitdem mit Freuden dem zu, was mir gerade Spass macht. Und das muss beileibe nicht immer Esoterik oder Spiritualität sein.

Für jemand wie mich ist es nicht selbstverständlich, in einem Körper die Welt zu betrachten. Es fühlte ich lange fremd an, es war lange nicht gewöhnlich für mich, mich sportlich zu betätigen, ohne Unfälle zu verursachen. Erst mit der Zeit gab sich das. Und auch das mit den umgedrehten Gehirnströmen klärten wir. Dass sich jedoch erfolgreiche Heiler genau in diesen Frequenzen befinden, wenn sie heilen, stellte sich rasch heraus. Spannend... und überraschend.

In meiner Welt war die Frage nie: "Gibt es sowas wie Wunder überhaupt?" Ich erlebe zur Zeit ständig Wunder. Ich erwarte keine Wunder, doch ich halte sie für möglich. In meiner Welt, schon als Kind, war mir klar, dass alle Krankheiten heilbar sind, besonders, wenn man nicht nur den körperlichen, sondern auch den mentalen, emotionalen und den spirituellen Aspekt hinzu nimmt.

Als ich dieses Jahr an eine Reihe von Seminaren mit der spannenden 2-Punkte-Methode geriet, war es für mich nichts neues, sondern viel mehr ein Ankommen zu Hause. Endlich konnte mal jemand erklären, was ich ständig fühlte. Nämlich, dass da mehr war.

Spiritualität und Esoterik ist nicht wissenschaftlich, noch ist es logisch. Quantenphysik sei Dank sickert vieles von den Forschungen, die zeigen, dass es noch etwas anderes gibt, in die Wissenschaft hinein. Nur... solange, bis tatsächlich alles bewiesen ist, sollten wir nicht warten, und so lange reicht die Zeit nicht.

Auf der gesamten Welt geschehen momentan viele merkwürdige Dinge. Dinge, die zeigen, dass etwas sich verändert. Dinge, die einen klaren Paradigmenwechsel ankündigen. Dinge, die durchaus Angst machen. Je weniger Angst wir haben, desto weniger passiert uns. Und genau jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, los zu lassen.

Ein Zitat aus einem Seminar von Ulrich Kieslich, dem Begründer von Matrix Transformation®, gefällt mir abschliessend ganz besonders. In etwa lautete das so: "Je mehr Ihr Euch bewusst werdet, dass Ihr schlafende Götter seid, und je mehr Ihr in Euch drin verändert, desto mehr verändert sich die Welt um Euch herum. Wir alle, jeder Einzelne, kann etwas zu einer besseren Welt beitragen."

In einem Video zeigt er zudem das Beispiel, wenn ein Vater sein Kind schlagen will, den Arm hebt und im rechten Moment wieder senkt, und es sich anders überlegt, dann haben wir's. Dann sind wir soweit.....

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