Freitag, 24. September 2010

Atme

Bevor wir uns mit den verschiedenen Bewusstseinsstufen auseinandersetzen, den Zusammenhängen mit den Energiezentren des Körpers sowie den geschichtlichen Prägungen, möchte ich Dir eine Übung beibringen, die einfach wie simpel ist.

Atme!
Atme bewusst und sei Dir Deines Atems bewusst. Das war's auch schon!

Nein, nicht wirklich, oder?! Doch. Atmen ist sowas von simpel und einfach. Nur tun wir's selten bewusst. Achte einmal auf Deinen Atem, wie er sich verändert, wenn Du wütend bist. Möglicherweise zieht sich Dein Hals, Deine Brust und Dein Bauch im Solarplexus-Bereich zusammen. Auch wenn Du Stress hast, wirst Du meist in einen Zustand verfallen, den ich Unbewusstheit nenne. Sobald wir ungeachtet dessen, wie wir reagieren könnten auf unangenehme Situationen, einfach reagieren, ohne bewusst in unserem Atem zu bleiben, verlieren wir oftmals Energie. Dann fühlen wir uns ausgelaugt. Viele Esoteriker reden dabei von sogenannten Energie-Vampiren, diesen bösen Menschen, die einem Energie entziehen. Mag sein, dass es sie gibt, mag sein, dass es nur eine Theorie ist.

Eine ganze Zeit lange fühlte auch ich mich oft ausgelaugt, und selbst nach angeblich einfachen Büchern mit haarsträubenden Buchtiteln wie Jetzt! oder auch Quantenheilung war es für mich einfach nicht greifbar. Immerhin waren das damals nicht die einzigen Bücher, Wu wei las sich davon noch am Einfachsten, und ein weiteres Buch über Zen-Meditation oder auch buddhistische Philosophie brachten mich nur schwer weiter. Vor allem: Alles dauerte mir stets viel zu lange.

Bewusstheit im Alltag erlangen, heisst: Bewusst entscheiden können: "Will ich jetzt so reagieren, wie's der Andere von mir erwartet oder werde ich ihm eine Reaktion zeigen, die er nicht erwartet hätte!" Transsurfing bringt's zwar auch nicht weiter mit praktischen Übungen, doch die Theorie dieser Bücherreihe, das Lesen alleine führt einem in einen erweiterten Zustand. Darin wird von sogenannten Pendeln beschrieben. Pendel sind darin energoinformative Wesen, die unsere Energie missbrauchen, um selbst stärker zu werden. Ich sehe jeden Menschen als kleines Pendel. Wenn wir uns ärgern, uns stressen lassen, lassen wir uns von aussen beeinflussen und sind nicht in unserer eigenen Energie, darum haben wir danach oft das Gefühl, der Mensch entzieht uns Energie. Eigentlich eine gute Ausrede, jemand anderem die Schuld in die Schuhe zu geben dafür, dass er uns sauer macht. Es ist einfacher so, und wir geben Verantwortung ab... und Verantwortung ist auch wieder nichts anderes als Energie.

Die Übung besteht darin, Achtsamkeit zu lernen. Meine Übungen der Achtsamkeit bestehen darum aus kleinen Übungen, an welche ich mich immer wieder erinnere.

1. versuche ich während des ganzen Tages immer wieder, mich zu erinnern, bewusst tief ein- und auszuatmen. Meist beginne ich damit, mich beim Einatmen auf den Energiestrom in meinen Füssen einzustellen, die dann (noch immer beim Einatmen) zum Kopf hoch gleitet. Nach einigen Atemzügen versuche ich mich dann einige Zentimeter über dem Kopf und unter den Füssen zu konzentrieren.

2. Um nicht meinen Atem mit dem negativen Gefühl zu verankern, sollte 'mal per Zufall eines hoch kommen, mache auch ich dies immer wieder im Verlauf des Tages: Ich atme durch den Kopf ein und durch den Nabel aus. Wenn ich mich gestresst fühle, erinnere ich mich dann wieder an diese Übung und atme ein und aus.

3. Während des Tages frage ich mich immer wieder 'mal: "Träume ich... oder bin ich wach!" Eigentlich induziert diese Übung dann auch, wenn man träumt, dass man sich klarer über den Traum wird und ist vor allem als Einstieg in's Luzide Träumen geeignet. Doch da wir während wir wach sind meist schlafen, hilft uns diese Übung, wachsamer durch die Welt zu gehen. Sehr empfehlenswerte Literatur hierzu gibt es natürlich auch, und zwar hier!

Vor allem die dritte Übung ist eine, die man schnell 'mal wieder vergisst, und auch das ist nicht ungewöhnlich. Wer kennt es nicht, dass man sich zunächst für eine Sache ganz besonders interessiert. Man liest ein Buch darüber und ist wie gefesselt davon. Man macht vielleicht am Anfang noch die eine oder andere darin beschriebene Übung, doch nach wenigen Tagen oder Wochen ist das Thema wieder vergessen und wir widmen uns etwas neuem, oder es hat nicht auf Anhieb etwas bewirkt, also lassen wir's.

Merkt Euch: Je bewusster ein Mensch durch's Leben geht, desto weniger hat er sich mit solchem Kram auseinanderzusetzen. Ist man einmal im Zustand der bedingungslosen Liebe oder darüber, hat man für Bewusstseinsskalen und solche Übungen mehr ein müdes Lächeln übrig, während wir uns anfangs noch fast regelrecht damit abmühen, täglich mind. 15 Minuten zu meditieren und solche Dinge. Meditieren empfehle ich durch und durch, weil es uns erlaubt, hinter den Ursprung und Schleier der tagtäglichen Illusion zu blicken und uns selbst zu reflektieren. Doch auch hierzu braucht es eine gewisse Bewusstheit, dass man es tut.

Diese hier beschriebenen Übungen kann man nach Bedarf ausbauen und kombinieren. Ihr werdet schon nach kurzer Zeit merken, wie sich Euer Energie-Potential steigert. Als ich meiner selbst noch bewusster war, konnte ich einen Raum betreten und die Leute drehten sich nach mir um. Doch dann wurde mir alles viel zu wichtig. Und ich verlor diese Energie und kehrte in die Unbewusstheit zurück. Deshalb soll es Euch allen wie mir klar sein, dass alles, was wir tun, nicht wichtig ist. Je egaler es Dir ist, desto besser.

Und jetzt: Atme, atme, atme! Und sei Dir Deiner selbst Gewahr!

Dienstag, 21. September 2010

Glaube nur, was Du siehst...

Zwar wissen wir ungefähr, was sich in unserer Weltgeschichte wann ungefähr zugetragen haben könnte, doch selbst ich war eben verblüfft, zu lesen, dass die Geschichte, die zum heutigen Automobil führte, bereits um 4'000 v.Chr. begann. Zugegeben, ich war in der Geschichte nie ein Hirsch, und dennoch beginnen mich gewisse Ereignisse nach und nach zu interessieren. Auch was das Telefon anbelangt... ob es nun Thomas Edison war oder Alexander Graham Bell... auch, wie das Telefon früher funktioniert haben könnte, könnte ich aus Laienhafter Sicht technisch gesehen so erklären, dass überall, wo Leitungen sind, die Möglichkeit besteht, zu telefonieren.

Ist doch eigentlich absurd, sowas zu erzählen, wo es doch so logisch ist. Auch wie Flugzeuge funktionieren oder warum es auf anderen Planeten niemals Leben geben könnte, wissen wir. Denn seien wir logisch: Wir Menschen sind der Mittelpunkt, wir sind die intelligenteste und am weitesten entwickelte Spezies. Tut mir leid, liebe Marsianer und Venusianer, ihr seid einfach nicht existent. Um ehrlich zu sein: Zu behaupten, es gäbe andere Wesenheiten, ginge tatsächlich zu weit... und so weit brauchen wir auch nicht zu gehen. Obwohl es vielleicht schon interessant wäre, zu wissen, woher zum Beispiel Elektrizität kommt... oder woher unsere Gedanken und Emotionen kommen... und wie es sein kann, dass ich etwas spüren, hören und manchmal anfassen kann, obwohl es rein theoretisch gar nicht vorhanden ist.

Dennoch hinterfrage ich gewisse Dinge manchmal, und als ich verschiedene Studien von Glücksforschern las, wollte ich es auch wissen. Ich wollte wissen, ob es möglich sei, dass Geld zum Beispiel auf der Strasse liegt, also kaufte ich mir erstmals eingängige Literatur zu dem Thema. Sehr empfehenswert dabei fand ich "Ich mach dich reich" von Paul McKenna, einem der bekanntesten Hypnotiseure. Immerhin war das ein guter Einstieg, sich mit dem Thema Reichtum näher auseinander zu setzen. Und so begann ich, und bin noch immer d'ran, verschiedene Sachen aus der Quantenphysik, Gehirnforschung wie der Verhaltensforschung zu vereinen.

Auch wenn zu Beginn nur kleinste Details sich veränderten, wie das Denken und Fühlen über Geld, ja, selbst das Denken und Fühlen über Knappheit, veränderte dies doch die Situation an- und für sich. Ich gab nicht weniger aus, eher mehr... und es reicht doch eher, als es vorhin mit demselben Lohn gereicht hat. Noch spannender wurde es, als ich mir vor nahm, einen Geldbeutel zu finden. Ich sass wohin, wo ich sonst nie hin sitzen würde und langte unter den Sitz, um schliesslich den Geldbeutel zurück zu geben und einen Finderlohn zu kassieren. Weiter ging's damit, dass ich Kleinmünz am Boden aufzufinden vermochte. Es ging schon dazu über, dass mit meiner Freundin am Tresen einer Bäckerei stand, und obwohl sie, ich und zwei weitere Leute genau dorthin guckten, wo der Geldschein lag, ihn offenbar nicht sahen. So ging ich hin und versorgte den zerknitterten Schein in meinem Geldbeutel.

Das mit dem Geld war bisweilen nicht so spannend, wie das allgemeine Wohlbefinden, das man auf einmal in sich trägt, und dass man für Dinge, die einem grossartigen Spass machen, kein Geld zu zücken braucht. Daraus entstand - bisher hörte ich nur immer und las nur immer, Reichtum beginne im Kopf und im Herzen - ein neues Verständnis für Reichtum. Es beginnt definitiv im Kopf sowie im Herzen, und beginnt sich wie ein Magnet auszubreiten. Geld steht ja für nichts anderes als Energie. Wir verschwenden oft Energie, doch wir ärgern uns eigentlich selten darüber. Doch verlieren wir Geld, ärgern wir uns masslos. Kleinmünz oder Geldscheine können für vieles stehen: Für glückliche Partnerschaften, den perfekten Beruf, ein tolles Leben, Glückseligkeit bis zum Abwinken, etc.

Inzwischen bin ich sogar richtig reich geworden. Nicht an Materiellem erstmals, sondern viel mehr an Erfahrungen und Erlebnissen. Ich bin gesünder, lerne immer wieder neue, interessante Menschen kennen, noch interessanter... meist lernt man sich selbst neu kennen sowie gewisse Freunde auf eine andere Art und Weise... und weit darüber hinaus bekommt das Herz auch das, was es ausstrahlt. Willst Du Liebe ernten, so säe Liebe. Willst Du Geld ernten, tue dasselbe. Es scheint leichter, in alten Mustern gefangen zu bleiben, als innerlich frei zu werden, doch innerlich frei zu sein, bedeutet auch automatisch mehr Energie und eine bedeutend klarere Wahrnehmung.

Ich kann daher Jedem anraten, sich dankbar dem zu widmen, was man bereits hat. Dankbarkeit beginnt im Herzen. Eine kleine Übung: Ich konzentriere mich darauf, was ich habe, und atme durch mein Herz ein, und atme durch den Solarplexus aus, und dies über wenige Minuten. Die Dankbarkeit und Wertschätzung zieht noch mehr von dem Besagten an.

Noch kann ich nicht sagen noch möchte ich beweisen oder widerlegen, dass man damit auch materiell reich werden kann... doch reich wird man auf alle Fälle damit... auf die eine oder andere Art... man muss es nur zulassen, daran glauben... und dann... sieht man es auch.

Mittwoch, 1. September 2010

Wie man in die Matrix 'rein kommt... und wieder 'raus!

Wie man in die Matrix 'rein kommt, zeigt uns der Film "The Matrix" ziemlich klar und deutlich. Man lege sich auf eine Liege, stecke sich ein Kabel in den Kopf und los geht's. Wie man die Kontrolle über sein Eigenleben zurück gewinnt, darf sich jedwelche Schläuche aus der Wirbelsäule ziehen... und man fühlt sich wesentlich freier. Und Erleuchtung? Diese erlangt man, indem man sich selbst und seine wahren Kräfte in der Matrix erkennt.



Doch "The Matrix" ist reine Fiktion. Stimmt! Sagen viele. Besonders Erwachsene. Natürlich wollen wir die Grenze zur Schizophrenie nicht überschreiten, weil ja solche Theorien à la 2012 schon ziemlich spektakulär sind und mit der Realität nix zu tun haben. Die Realität ist: Wir sind in dauerhafter Begleitung von Bewusstheit und Unbewusstheit. Waren wir uns noch eben völlig bewusst über die Schönheit der Natur und unseres Atmens, sind wir im Streit mit einer Person schon wieder völlig unbewusst, und ärgern und danach noch x-fach darüber auf, und sind in der Vorstellung weit, weit weg von unserem wirklichen Sein, dem Jetzt.



Und Handkehrum macht uns jemand auf unsere Vergangenheit aufmerksam, wir sagen: "Unsere Vergangenheit ist vorüber, die ist eh schon längst vorbei!" Und demnächst regen wir uns über etwas auf, dass nun schon seit Jahren immer und immer wieder auf ähnliche Weise geschieht. Unser Leben wiederholt sich. Auf gut Deutsch: "Täglich grüsst das Murmeltier!"



Selbstverständlich ist unsere Vergangenheit vorbei. Und trotzdem scheinen wir daran fest zu kleben wie die Fliegen im Spinnennetz, weil wir uns immer wieder 'mal zu gerne besinnen über Erlebnisse und Ärgernisse, die wir 'mal erfahren haben. Und so erschaffen wir unsere Matrix ganz nach dem Film, in welchem wir eingesperrt sind in dem, was wir fest halten. Wir kommen nicht 'raus. Wir sind frustriert über vergangene Erlebnisse und hoffen gleichzeitig auf ein Wunder.

Wunder sind tatsächlich etwas, dass in unserem Leben ständig irgendwie präsent sind. Ich behaupte, es geschieht beinahe jede Minute oder gar Sekunde etwas in unserem Umfeld, das uns an ein wundersames Erlebnis erinnern könnte, nur sehen wir es nicht immer.

Ich persönlich bezeichne die Matrix gerne als etwas, das perfekt war in sich, der Ursprung von allem was ist. Im Verlaufe des Lebens deformiert sich dieses Gitternetz jedoch, und wir erleben unsere Realität oftmals völlig verzerrt, und Grundmuster wiederholen sich, weil die Matrix ja nichts anderes ist als ein Container, der kontinuerlich fest hält, was war, was ist und was sein wird. Solange unsere Gedanken und Emotionen die Vergangenheit als etwas frustrierendes ansehen, solange wird die Matrix sich auch meist genau nach diesen Eingaben fortsetzen und unser Leben bestimmen, wie eine schlecht geschriebene Software.

Geben wir Gutes ein, kommt gutes dabei 'raus, nicht immer, aber meistens. Es braucht wohl keine grossartigen Geschichten, um zu erzählen, wie oft Pessimisten und übrigens auch Realisten ihr "Schicksal" als erwartet hin nehmen. "Ich hab's ja kommen sehen!" Natürlich! So gilt jedermann im Recht, der von einer Sache überzeugt ist. Derjenige, der den Regen hasst, dem wird das Regenwetter länger vorkommen, der wird sich eher erkälten und darüber hinaus wahrscheinlich auch noch öfters im Schlamm stecken bleiben. Wenn nicht in der Realität, dann zumindest sinnbildlich gesprochen.

Der Optimist mag sich auch hie und da ärgern, aber bald darauf lacht er darüber und sagt: "Shit happens!" Er freut sich darüber, dass bei Regenwetter ihm eine hübsche Frau entgegen kommt und sich ein tolles, romantisches Schirm-Date ergibt, oder er freut sich auf den Kino-Besuch, den er wegen Sonnenwetter so oft hinaus geschoben hat. Kurz: Er sieht den Vorteil hinter den Dingen.

Übrigens: Selbst ein Unfall kann in manchen Fällen einen Vorteil haben, oder aber auch einen Nachteil. Selbst die weniger schönen Momente, wenn wir zum Beispiel krank im Bett zu Hause liegen und unserem Körper Erholung geben, oder die Zeit geben, über Dinge nachzudenken und uns darüber klar zu werden.

Wer nie irgendwelche Vorteile im Leben heraus ziehen kann, dem wird das Rad des Karmas so manchen bösen Streich spielen.

Unser Leben ist ein Kinderspielplatz. Jegliche Werkzeuge sind bereits vorhanden, und wir können uns jedwelche Möglichkeiten auswählen, die unserem Leben mehr Spass verleihen, mehr Humor, Glückseligkeit, Liebe, Erfolg, Gesundheit, erfüllende Freundschaften sowie erfüllende Partnerschaften.

Es kommt noch immer darauf an, worauf wir unseren Fokus lenken und was wir beschliessen, los zu lassen.

Wähle weise!