Genauer betrachtet... was ist die Wirklichkeit? Und wer gestaltet sie? Ich könnte jetzt noch, wenn ich nicht schon das Du angeboten hätte, fragen: Wer gestaltet Sie? Quasi als Doppeldeutung. Ja, eine gute, philosophische Frage: Wer bist Du eigentlich? Bist Du der Atem, der aus Dir ein- und ausströmt? Oder gar die Gedanken? Die Gefühle? Der Körper? Deine Zellen?
Lausche Dir selbst einmal und frag' Dich: Wer oder was denkt meine Gedanken? Na, d'rauf gekommen? Nein?! Woher kommt Dein nächster Gedanke? Wechselt er die Farbe?
Kennst Du die Macht des gesprochenen oder gedachten Wortes? Bei vielen Menschen funktioniert positives Denken nicht so, wie sie es wollen. Oder widerum, wenn ich noch beim sie wäre: Bei vielen Menschen funktoniert positives Denken nicht so, wie Sie es wollen..... wenn Du Therapeut bist, kannst Du verstehen, dass es manche Menschen gibt, die ihrem Leben gegenüber recht skeptisch sind. "Es wird niemals gut kommen!" "Man kann nicht alles haben!" "Es ist nun einmal Tatsache!"
Und diese Menschen haben Recht. Vollkommen! Denn Henry Ford sagte ja schon: "Ob man nun glaubt, man kann's, oder ob man glaubt, man kann es nicht... in beiden Fällen hat man Recht!" Wir wollen Recht behalten, und indem wir uns etwas schönes wie "Ich bin reich" einreden, kommt der Skeptiker und sagt natürlich: "Nein, Du bist nicht reich. Du bist arm!" In Wirklichkeit, wenn wir uns Affirmationen eintrichtern, sagen wir mit jeder noch so gut gemeinten, positiven Affirmation in Wirklichkeit das Gegenteil aus. Wir erschaffen Wünsche. Und Wünsche sind Bedürftigkeiten.
Solange wir uns wünschen, reich zu sein, wird es nicht funktionieren. Es ist, als ob wir tagtäglich einem Stück Hundescheisse vor unserer Tür begegnen und es versuchen schön zu reden, es sei ein Coupè Dänemark. Oder wie wenn wir auf unsere schmutzige Tapete in der Wohnung ein Maisfeld zeichnen würden. Es funktioniert nur so kurz wie nötig, doch niemals so lange wie möglich. Irgendwann wiederholt sich unsere Vergangenheit. Wir erkennen eine alte Situation in einer Neuen wieder.
Das heisst natürlich nicht, dass all die Affirmationen nicht wirken. Sie wirken schon, doch dazu brauchen wir unsere alten Strukturen abzulegen, uns neu vorzustellen, zu reframen, wie man im NLP so schön sagt. Manche Glaubenssätze weiss man und kann sie sich bewusst machen. Ja, im Grunde genommen geht es nur um Bewusstsein. Solange wir das Gefühl haben, uns unbewusst und ungedacht irgendwelche Affirmationen einzutrichtern, funzt es nicht.
Aber wir könnten es einfach 'mal versuchen, uns vorzustellen, unsere negativen Affirmationen und Glaubenssätze aus unserem Körper 'raus zu ziehen, wie irgendwelche Schwerter, Fäden, etc. Visualisationen, bildlich, mit Sounds & Musik unterlegt, mit Emotionen unterlegt, wirken oftmals stärker.
Doch was können wir auch noch tun, um dieses Positive Denken zu automatisieren? Wir brauchen uns nur in uns selbst gut zu fühlen. Denn wisst Ihr was, liebe Leser? Lange dachte man ja tatsächlich, der Gedanke wäre ein und alles, und es reiche aus für's positive Denken. Der Gedanke mental als Intention gefasst, und dies mit reinem Herz-Bewusstsein, wirkt Wunder. Doch bis man soweit ist, kann man sich schon einmal mit Affirmationen, die folgendermassen beginnen, auseinandersetzen:
- Ich lasse jetzt los von...
- Mir gefällt die Vorstellung,...
- Ich bin dankbar für...
- Ich beginne, mehr und mehr in Schwingungsresonanz mit xxx zu gehen und lasse jetzt los von xxx.
- Ich fühle mich wohl dabei, mir vorzustellen, dass...
- etc.
Anstatt zu sagen, "Ich bin reich", könntest Du auch formulieren: "Ich bin dankbar für alles, was ich bisher habe, und bin bereit, mir dessen, was mich am Reichtum hindert, bewusst zu werden und los zu lassen." "Mir gefällt die Vorstellung, Reichtum mehr und mehr durch jede einzelne Zelle meines Körpers zu spüren und automatisch ein positives Gefühl dafür zu bekommen."
The Secret schien eine Weile in aller Munde zu sein. "Du brauchst es Dir nur zu wünschen, und das Universum tut es für Dich!" Wie wahr, wenn man all diese Gesetze dahinter auch kennt. Es nützt nichts, sich einfach 'mal "per Zufall" etwas herbei zu sehnen. Wenn Du Deinen Arm hebst, denkst Du auch nicht ständig "Ich wünschte so sehr, mein Arm würde sich jetzt heben" und es tut sich etwas, zudem haben Studien bewiesen, dass, würde man alles Geld der Welt gleichmässig aufteilen, am Ende ja trotzdem wieder genau dieselben arm wären oder noch ärmer, die es vorher schon waren, und die Reichen wieder reich wären. Ein Penner kann sich natürlich reich denken... und er wird 'ne Menge Geld erben. Nur... wie lange bleibt das Geld bei ihm?! Sein Denken, Fühlen und Handeln hat ihn bisher dazu geführt, kein Geld zu haben. So wird dies in Zukunft auch nicht anders sein.
Derjenige, der sich Reichtum herbei denkt, muss stets auch beachten, dass er selbst sich verändern muss, um dem, was er schliesslich anzieht, gerecht zu werden. Dies könnte damit beginnen, dass man sich auf einmal nicht mit äusseren Dingen beschäftigt, sondern mit inneren Dingen wie Selbstwert, Selbstvertrauen, etc. und erst dann, ja, wenn alle Blockaden los gelassen wurden, tun sich neue Türen auf.
Ruft Euch in Erinnerung, liebe Leser, dass ein Samen bereits alles Informationen in sich trägt, die er gebraucht, um vollkommen zu gedeihen. Wir brauchen nichts hinzuzufügen, dass wir nicht ohnehin schon in uns haben. Denn wo wir auch hin gucken, gibt es Liebe, Frieden, Freiheit, Glückseligkeit, Reichtum... und all das zur Genüge. Wenn wir bedenken, dass auch jede unserer Zellen, jede einzelne Zelle, die Information aller Zellen in sich trägt, den gesamten "Bauplan", dann wäre es möglich, dass auch Gott in jedem von uns wohnt und seine Erfahrungen sammelt. Wir sind schliesslich mit allem verbunden. Heisst es so schön..... ?! Mag sein, doch woher erklären wir uns einfache Dinge wie Telefonie?!? Oder wie hören wir Radio? Wie hören wir Fernsehen? Alles sind Wellen. Lichtimpulse. Gott ist letztendlich nicht über oder unter uns, sondern er ist Teil von uns, genauso wie wir. Nur wir alle Menschen zusammen haben die meiste Macht. Doch nur, indem wir uns in uns selbst glücklich machen können, können wir erstmals Glück auf Dauer erleben und Glück auch an Andere weiter geben.
Wir Menschen sind Schöpfer der kollektiven Realität, und gleichzeitig Erschaffer unserer eigenen, subjektiven Realität. In dem Moment, wo wir irgendwo hin gucken, unsere Aufmerksamkeit irgendwo hin richten, ja, noch bevor wir das tun, baut sich unsere Welt um uns herum auf. Augenblicklich, immer wieder von Neuem. Wir brauchen uns dessen lediglich wieder zu erinnern..... oder ein Gedankenspiel daraus zu machen, wie es wohl wäre, wenn.....